beinahlicht - 27. Sep, 17:51
die suche nach nem neuen blog.
und keiner hilft mir
beinahlicht - 27. Sep, 15:54
beinahlicht - 21. Sep, 13:47
werde mich hinlegen und sterben üben.
beinahlicht - 6. Sep, 19:57
Ich werde mich jetzt mal hinlegen,
danach aufstehen, dann wieder die andere Seite
anzurufen suchen, Kaffe, Tabak,
Mond will mir liebstes Opernhaus sein,
wie lebenslänglich bekommen, ohne es so schlimm zu finden,
Straßen bitten mich aus den Fenstern hinein,
ertappe mich zu mir selbst unheimlich um diesen Napf Geborgenheit,
ich kannte zu früh mein Tagebau, vertieft ins Innere,
grabe meine Knochen in ein Weiß,
berge jemand ungeschickteren in Glühbirnen wechseln,
man macht sich das sterben nicht einfach,
schon gar nicht im Gedicht,
aus dem Friedhof schreibt man mir,
aus dem Leben kenne ich nur Postkarten
ohne Adressant.
beinahlicht - 25. Jul, 23:54
Gerade nicht.
Um die Ecken schauen,
oder mit Kleingeld klimpern,
dem Tod ist nahbar ohne gleichen.
Stichpunkte machen,
verstauen der Koffer in kleine Kästchen,
sie beim Fundbüro abgeben,
warten. Vielleicht einen streunenden Köter betrachten,
der einfach an die Ecken pisst.
Wenn man bloß von seinen Tauchgängen entspannen könnte.
Sich fragen, ob man eigentlich per Du
mit Spänen reden soll, der Tisch mag fein sein,
die aber bodenständig dumm.
Und warum man unpassend gesellig sein muss.
Gerade nicht. Mich ansprechen.
Ich rede einem Anderen lieber von Pinzetten,
welke Blumen bei Nacht sind alle grau,
kühle Lagerung, als über mich, geradeaus.
beinahlicht - 12. Jun, 12:30
Sommerwind Begegnung
Dieses entstand zuerst auf der Gitarre, der Anfangsriff, hier mit Harfe, den man hört lege ich eine persönliche Beziehung bei, eine dunkle, sich aufgeben wollen. Diesmal aber vernehme ich eine Sehnsucht. An einem Platz an dem wir sein sollten, so reklamierte ich es bei einer Freundin, für die ich dieses als "Exsemple", was ich so den ganzen Tag treibe schrieb, ja, am nächsten Tag, waren es 6 Minuten. Ich hätte noch weitere Teile ich ich im Schaffensprozess eingefügt hätte. Schließlich gefällt mir dieses drei Teile in einem Hauch zu lassen, alles Anzudeuten, aber nicht "aggressiv" in einen Raum zu dringen. Der letztere ist für mich auch nach meiner Interpretation, der zerbrechliche.
http://sphaerenklang.podspot.de/
beinahlicht - 11. Jun, 20:19
Das Nirgendwo ist ein Kaff und ich war dort,
eine Zwischenstation, eine Nadel zwischen Großbuchstaben
oder der Weise wie man einen Schluckauf flachlegt,
mitten zwischen Augen, den müden,
in billiges Geschenkpapier verpackten,
den Freischwimmern im Dreck
und ich weiß, Gedichte sind Briefe an die Endlichkeit,
(schließlich fühlen sich meine Unterhosen kurz nach der Wäsche fremd an)
ein Fingerhut in zwei Klammern, beim Zwangsjackennähte aufreißen
fürs Baumelnhimmelhoch,
so werde ich morgen schon wieder sterben, angekommen
aus diesen Zeilen, umgestiegen auf ein Ziffernblatt.
beinahlicht - 25. Mai, 11:21
beinahlicht - 25. Mai, 11:00
baumeln

beinahlicht - 25. Mai, 10:33
Tag an dem die Zugvögel lieber den Winter ausharren,
sich keine Nester, ihre Schnäbel zu Wolken strecken,
oder sie heimlich horten unterm Kissen mit Liebesschwüremuster,
lieber, als im fernen Süden im Mond nicht das vertraute Gesicht zu sehen,
hinzuträumen aber ewig,
Seufzer als Selbstbedienungstresen auszulegen,
damit das einst gefundene Porträt
nicht zur Fressbegierde der Windmühlen wird,
noch bis August, ja, dann noch ein Jahr, vielleicht ab da
beginnen zu glauben, dass Schienen einmal enden,
wo Gefühl längst zeitentleert durch die Haut pocht,
wenn auch pflegeschwer, wenn auch tränenschwer,
ein Herd mir, du, an Tagen zum Erfrieren.
beinahlicht - 23. Mai, 17:36
Tag an dem die Zugvögel lieber den Winter ausharren,
sich keine Nester, ihre Schnäbel zu Wolken strecken,
oder sie heimlich horten unterm Kissen mit Liebesschwurmuster,
lieber, als im fernen Süden im Mond nicht das vertraute Gesicht zu sehen,
hinzuträumen aber ewig,
Seufzer als Selbstbedienungstresen auszulegen
damit das einst gefundene Porträt
nicht zu Fressbegierde der Windmühlen wird,
noch bis August, ja, dann noch ein Jahr, vielleicht ab da
beginnen zu glauben, dass Schienen einmal enden,
wo Gefühl die Pferde unter der Haut noch unersetzbar,
wenn auch pflegeschwer, erscheinen lässt.
beinahlicht - 23. Mai, 15:56
ich habe mich seit längerem wieder stark mit dem inet beschäftigt und mir ist wieder bewusst,
was für eine unglückliche liebe das ist, man pulvert seine seele in die leere.
beinahlicht - 23. Mai, 14:33
Die Männer könnten heute
an Ballettschuhen riechen,
die steinernen Falten der Sonne
mit Wellen zungenentgeisterer Träumereien vertauschen,
Leichtigkeit am anderen Ende anfassen,
oder anfänglich den Himmelsfirst an kragenlosen Fensterblicken suchen,
vielleicht ginge es mir besser
beim unbemannten Hirnlöffelbiegen
der Morgen speit Gold und Farben,
so idiotische Sachen, die nie einen Koffer bei sich tragen,
irgendwo sind sicherlich in Mundwinkeln noch Blaubeerreste fühlbar,
doch wie dieses Gedicht endet,
weiß der Mann erst beim Frankieren und nie absenden.
beinahlicht - 23. Mai, 14:05